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Allgemeines

Vor der Inbetriebnahme sollte vom Bentec-Engineering (BOEE) geprüft werden ob ein entsprechender Parametersatz zur Verfügung gestellt werden kann:


Bestehende Parametersätze sind auf dem dem Bentec-Server abgelegt

Diese sind nach den Systemen DWA, DWB, MP, RT und TD geordnet.

In diesen Systemordnern befinden sich die einzelnen Parametersätze nach Firmware, Powerstack und Motor geordnet.

Die Ordner werden wie folgt benannt:




Generell gilt folgende Parametersatz-Zuordnung für die System TD:

No.

Name

Short Name

Control Mode

0

Para0

TDBAFD500kWENC

S-Con Speed Control

1

Para1

TDBAFD500kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

2

Para2

TDBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

3

Para3

TDBAFD850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

4

Para4

TDBMKF850kWENC

S-Con Speed Control

5

Para5

TDBMKF850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

6

Para6

TDBAFD1200kWENC

S-Con Speed Control

7

Para7

TDBAFD1200kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

8

Para8

FATGEB22ENC/FATBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

9

Para9

FATGEB22NENC/FATBAFD850kWENC

S-Con Speed Control Sensorless


Generell gilt folgende Parametersatz-Zuordnung für das Systeme MP

No.

Name

Short Name

Control Mode

0

Para0

MPBAFD1200kWENC

S-Con Speed Control

1

Para1

MPBAFD1200kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

2

Para2

MP2xBAFD1200kWENC

S-Con Speed Control

3

Para3

MP2xBAFD1200kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

8

Para8

FATBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

9

Para9

FATBAFD850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless


Generell gilt folgende Parametersatz-Zuordnung für das System DWA:

No.

Name

Short Name

Control Mode

0

Para0

DWABAFD600kWMA

S-Con Speed Control, Master

1

Para1

DWABAFD600kWENC

S-Con Speed Control

2

Para2

DWABAFD850kWMA

S-Con Speed Control, Master

3

Para3

DWABAFD850kWENC

S-Con Speed Control

4

Para4

DWABAFD1200kWMA

S-Con Speed Control, Master

5

Para5

DWABAFD1200kWENC

S-Con Speed Control

8

Para8

FATBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

9

Para9

FATBAFD850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless


Generell gilt folgende Parametersatz-Zuordnung für das System DWB:

No.

Name

Short Name

Control Mode

0

Para0

DWBBAFD600kWSL

S-Con Speed Control, Slave

1

Para1

DWBBAFD600kWENC

S-Con Speed Control

2

Para2

DWBBAFD850kWSL

S-Con Speed Control, Slave

3

Para3

DWBBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

4

Para4

DWBBAFD1200kWSL

S-Con Speed Control, Slave

5

Para5

DWBBAFD1200kWENC

S-Con Speed Control

8

Para8

FATBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

9

Para9

FATBAFD850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless



Generell gilt folgende Parametersatz-Zuordnung für das System RT:

No.

Name

Short Name

Control Mode

0

Para0

RTBAFD600kWENC

S-Con Speed Control

1

Para1

RTBAFD600kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

2

Para2

RTBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

3

Para3

RTBAFD850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless

8

Para8

FATBAFD850kWENC

S-Con Speed Control

9

Para9

FATBAFD850kWNENC

S-Con Speed Control Sensorless


Die Parametersätze 0-9 können auf der On-Board-Micro-SD-Karte des Controllers gespeichert werden.

Was sich auf der SD-Karte befindet kann online über File Access geprüft werden.


PC mit Controller verbinden

Um sich nun mit dem Controller zu verbinden, muss die IP-Adresse aus dem Parametersatz 0 eingegeben werden.

Im SPS-Programm muss am FB BENTEC_VFD_CONTROLLER der Parametersatz 0 angewählt sein.


Befindet sich kein Parametersatz auf der SD Karte oder befindet sich keine SD Karte im Controller, wird die Default IP: 10.49.216.41 eingegeben.


Bootloader kontrollieren

Ist der PC mit dem Controller verbunden, sollte überprüft werden ob die Bootloader-Version 1124 oder höher ist.

Bei niedrigeren Versionen gibt es während der Firmware-Übertragung Probleme wenn der Controller mit einer M580 SPS kommuniziert.

Zum updaten der Bootloader-Version siehe Kapitel Bootloader.


Firmware kontrollieren

Nun sollte überprüft werden ob die Firmware aktuell ist. Ist dies nicht der Fall muss die Firmware über den Bootloader aktualisiert werden.  



Parametersatz laden

Nun sollte der entsprechende Parametersatz geladen werden.

Anschließend muss dieser auf der SD-Karte gespeichert und der Controller neu gestartet werden.

Nach dem Neustart muss im PC-Tool die IP-Adresse aus dem geladenen Parametersatz eingegeben werden um sich mit dem Controller zu verbinden.



Kommunikation überprüfen

Auf der CPU der M340-SPS muss mindestens die Firmware-Version 2.6 aufgespielt sein.

Nun sollte auch die Kommunikation zur SPS stehen. Die Werte können im SPS-Programm am Baustein "Bentec_VFD_Controller_Vx und unter ModbusTCP kontrolliert werden:        

       


Parametersatz in SPS anwählen

Nun sollte der FAT-Parametersatz über die SPS angewählt werden.

Z.B. Parametersatz für TD (GEB22, Motor für FAT)





Parameter überprüfen

Nachdem die Verbindung zwischen PC, SPS und Controller kontrolliert wurde, sollten nun folgende Parameter überprüft werden:



VFD einschalten

Nun kann der Zwischenkreis durch die SPS-vorgeladen und eingeschaltet werden. Der Controller sollte sich nun im "Manual Mode" befinden.

Der State sollte nun "Ready" sein.


Die Initial Configuration wird aufgerufen.

Der Controller sollte nun wieder auf "PLC" eingestellt werden


Nun muss die DC Spannung mit einem Messgerät gemessen und mit dem Wert unter Actual-Values verglichen werden. Ist die Abweichung größer 0,8% (bezogen auf den Endbereich des Sensors 1000V) sollte die Spannung, wie in Initial Configuration beschrieben, neu abgeglichen werden. Außerdem muss der Parameter "Vdc rated" entsprechend angepasst werden.



Drehrichtung überprüfen

Um die Drehrichtung zu überprüfen wird der Motor im U/f-Mode angefahren.

Hierzu wird der Control Mode auf "U/f" eingestellt.

Am SPS-FB BENTEC_VFD_CONTROLLER wird die Drehrichtung auf "Rechtslauf" (beim TD auf "Linkslauf") eingestellt.

Nun sollte ca. 100rpm über die SPS als positiven Drehzahlsollwert vorgegeben werden

Der digitale Eingang Run (Speed Release) sollte nun "1" sein.

Der aktuelle Drehzahlsollwert und der aktuelle Drehzahlistwert sollten nun das gleiche Vorzeichen haben.

Ist dies nicht der Fall sollte die Verkabelung des Motors und des Encoders geprüft werden.

Ist diese Korrekt, muss der Parameter Reverse Encoder umgestellt werden.

Der Motor sollte jetzt im Rechtslauf drehen.



Motor drehzahlgeregelt anfahren

Um den Motor drehzahlgeregelt anzufahren wird der Control Mode auf "S-Con-Speed-Control" eingestellt.

Nun sollte ca. 100rpm über die SPS als positiven Drehzahlsollwert und 50% Drehmomentsollwert vorgegeben werden

Der Parameter Limit by sollte hierbei "non" anzeigen.

Der RMS-Strom in den Motorleitungen sollte mit einem Messgerät gemessen und mit dem Wert unter Actual-Values verglichen werden. Ist die Abweichung größer 1% (bezogen auf den Endbereich des Sensors, siehe Tabelle) sollte der Strom, wie in Initial Configuration beschrieben, neu abgeglichen werden.


Stack Type

Sensor Irms Nom.

deviation (1%)

800A air

1200A

12A

1600A air

2400A

24A

2400A air

3600A

36A

1200A water

1500A

15A

1600A water

2000A

20A



Nun sollte der Motor auf halbe Nenndrehzahl beschleunigt werden. Dabei sollte die aktuelle Motorspannung auch ungefähr die halbe Motor-Nennspannung sein. Ist dies nicht der Fall muss der Magnetisierungsstrom entsprechend angepasst werden.


Nun sollte der Motor auf Nenndrehzahl beschleunigt werden. Dabei sollte die aktuelle Motorspannung auch ungefähr die Motor-Nennspannung sein. Ist dies nicht der Fall muss der der Sollwert des Feldreglers entsprechend angepasst werden.


Nun sollte der Motor auf maximale Drehzahl beschleunigt werden. Dabei sollte die aktuelle Motorspannung ungefähr auf die Motor-Nennspannung geregelt werden.  

Der Parameter Limit by sollte hierbei "non" anzeigen. Ist dies nicht der Fall muss der Sollwert des Feldreglers, oder die Motorparameter entsprechend angepasst werden.

In diesem Fall sollte unbedingt Rücksprache mit dem Bentec-Engineering (BOEE) gehalten werden.



Probelauf-Parametersatz abspeichern

Nachdem das Verhalten des Motors für gut befunden wurde, sollte der Parametersatz0 zunächst auf der SD-Karte gespeichert werden.

Dieser sollte nun im Probelaufordner unter L:\E-TECHNICS\SPS-PRG\Blackbox_Scope abgelegt werden. Der Ordnername sollte wie oben beschrieben benannt werden mit dem Zusatz FAT_BB. Also z. B. V0_1040_1600A_AC_GEB22_FAT_BB.



Auslieferungs-Parametersätze abspeichern

Nach dem Werkstatt-Probelauf sollten auf dem Controller wieder die originalen Parametersätze (0-9) aufgespielt werden.

Wenn eine Initial Configuration durchgeführt werden musste, muss in jedem Parametersatz die Modstack-Parametergruppe importiert werden, damit die Kalibrierungswerte übernommen werden. Anschließend muss der jeweilige Parametersatz auf die SD-Karte gespeichert werden.


Sind alle Parametersätze auf der SD-Karte gespeichert, sollten diese von der SD-Karte auf den Server im jeweiligen Projektordner unter L:\E-TECHNICS\SPS-PRG kopiert werden. Der Ordnername sollte wie oben beschrieben benannt werden mit dem Zusatz DELIVERY. Also z. B. V0_1040_1600A_AC_BAFD750kW_DELIVERY.


Abschließend sollte nochmals kontrolliert werden ob die Parametersätze mit den entsprechenden Regelungsarten (wie oben beschrieben) auf der SD-Karte und auf dem Server gespeichert wurden.



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